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Wir träumen!

Er


Er kam zu mir, wir saßen da.
Wir haben uns unterhalten, so wie wir es immer tun.
Dann schauten wir uns an.
Er legte seinen Kopf auf meinen Arm und ich begann ihn zu streicheln.
Er hatte die Augen geschlossen, schien zu schlafen.
Und ich blickte auf das Schönste, das ich je gesehen hatte.

Es war nur ein Traum.

Aber ich glaube dass Träume nicht nur
ein Blick in die Vergangenheit sind.
Ich glaube sie sind Orakelsprüche, über eine Zukunft,
die wir selbst nur schaffen müssen.

Ein Traum,
Er ist ein Traum,
Er ist Wirklichkeit,
Er ist der Traum meiner Wirklichkeit,
Du bist es...
29.5.07 14:00


Beyond Reason

Wenn ich um mich schlage auf der Suche nach dem Wecker um ihn endlich zum Schweigen zu bringen, kommt mir ein Gedanke...

Wenn der Wind des Frühlings unter strahlend blauem Himmel um mich weht, wecken Töne und Musik und der Duft der Welt meine Phantasie...

Wenn im Takt der untergehenden Sonne die riesigen Gebilde am Himmel
sich aufplustern und zusammenfallen und Figuren weit entfernt menschlicher Wahrnehmung bilden, erscheint mir ein einziges Bild.

Es ist grenzenlos, von vollendeter Schönheit
und wie Farben und Formen, die direkt aus meinem Herzen bluten...

Und es erfüllt meinen Tag und meine Träume und mich.
27.3.07 03:18


Schlaflos

Drei Uhr Nachts.
Hab die ganze Nacht mein Log umgestaltet.
Schlafen kann ich trotzdem immer noch nicht.

Neue Kategorien:
- Desires: Wünsche, die aus dem Herzen oder aus der Laune heraus kommen.
- The Tempest: Die letzten Wochen vor der Premiere. Dokumentiert. Kommentiert.
- Expressions: Die Songs, mit denen ich derzeit meine Nachbarn nerve

Mehr bald...

Wo ist derjenige, der mich zum Schlafen zwingt?
16.2.07 03:15


Wildwein

Wissen um seinen Körper
&
dass die Seele ein Teil des Körpers ist,
das Herz so groß wie die ganze Welt.
Große Himmel in den Augen haben,
mit Flügeln und Füßen leben.
Wir sind alle wie Wasser,
du Meer, ich falle darauf wie Regen,
wie Küsse vom Himmel
und der große Zirkel des Wassers,
sich immer verändernd
und immer gleich,
gleichzeitig und überall...



Ich gestehe: Ich war nie ein besonderer Freund von Lyrik. Entgegen, meiner Künstlerseele (und ich kann das sagen ohne rot zu werden, denn für mich gibt es in der Tat nichts höhers als die Idee, den Funken, der einen Menschen dazu bewegt etwas zu schaffen - und dieser Funke brennt stark in mir) empfand ich sie oft als zu verschnörkelt und undeutlich. Ich bin ein Freund direkter Worte. Als Regisseur muss man einen Schauspieler führen könen, nicht indem man ihm sagt, dass er sich vorstellen solle er sei ein Hologramm hinter dem die wahre Figur stecke, sondern mit eindeutigen und eindeutig umsetzbaren Anweisungen. Lyrik hat da keinen Platz. Und so hab ich mich über die letzten Jahre von ihr distanziert.

Und wie habe ich mich geirrt.

In dem Moment, da ich oben zitiertes Gedicht las, spürte ich nicht nur, wie ich von Emotionen übermannt wurde, sondern auch wie sich in meinem Kopf der Knoten löste, der zu aller erst für meine geringe Begeisterung für die Lyrik verantwortlich war. Das war vor drei Tagen...

"Der Irrläufer" ist vollgepackt mit solchen Emotionspaketen. Glücklich bin ich darüber, dass ich dieses Buch in die Finger bekam...

Vor 3 Tagen, bin ich erwacht...

13.12.06 18:33


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