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Das Ende

Keine Ahnung...

Die Welt scheint erschüttert von zerütteten Beziehungen,
von Wesen die sich nicht finden, so sehr sie es auch versuchen.

Manche verbiegen sich bis nichts mehr von ihnen übrig ist, und bringen
das Ende über sich, weil sie nicht sie selbst sein können und sich in einer
Person verlieren, die mit sich selbst gar nichts mehr zu tun hat.

Andere verfallen in einen Trott den ich bösartigerweise als spießbürgerlich
bezeichnen würde - "Schatz, schön dass du da bist. Ich hab Königsberger
Klopse gekocht, sie stehen schon auf dem Tisch. Lass uns essen bevor sie
kalt werden." Aber das einzige das kalt wird ist ihre Liebe, die vor
Routine gar nicht mehr weiß, wo sie herkam.

"Schatz, Ich muss zur Arbeit. Um 7 bin ich wieder da." - "Mach's gut Schatz,
ich koch uns für heute Abend was feines..."

Und am Ende steht man sich gegenüber und weiß nicht mehr, wer der
Andere ist, weil es nicht gelingt durch den Schatten dessen zu schauen,
was Gewöhnung, Langweile und Fremdheit ist.

Lasst nicht zu, dass auch nur ein Funken Normalität in eure Liebe
dringt, oder ihr lauft Gefahr eure Liebe an der Normalität ersticken zu lassen.





15.9.07 13:51
 


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