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Dämmerung

Hab lange nichts mehr geschrieben.

Warum?

Ich weiß es selbst nicht. Die Zeit war da, die Ereignisse auch. Ich konnte mich nicht aufraffen. Ich kann mich in letzter Zeit selten aufraffen. Ich lebe in einem Dämmerzustand, der nicht enden will und der weder Fisch noch Fleisch ist: In mir schwirrt zu viel Energie um mich ganz dem Dämmern hinzugeben und zu wenig um Irgendetwas richtig zu machen - und ich kann nicht sagen, dass mir dieser Zustand behagt.

Seit meine Zeit in fester Arbeit am Irrentheater Wiesbaden, welches trotz seiner Makel und seiner Angewohnheit seinen Angestellten noch das letzte bisschen Seele herauszureißen ein Ort ist, an dem man sich beschäftigen kann,
wünsche ich mir nicht sehnlicher als an diesen Ort zurückzukehren - und sei es auch nür für 2 oder 3 Wochen.
Das Gefühl jedoch nicht gebraucht zu werden, das Gefühl nur einmal pro Woche für zwei Stunden die eigenen Fähigkeiten wirklich sinnvoll einbringen zu können, ist unerträglich geworden.
Und allen Versuchen zum Trotz bleibt meine Hoffnung gering, in den Status "Arbeitend" zurückzukehren.

Und so sitze ich hier und versinke "im Strudel des universellen Weltschmerzes" - und das,obwohl ich sonst glücklich ohne Ende bin.

Wo soll das hinführen...
4.2.07 17:10


Nr. 2

Zum Zweiten:

Zugegeben, nur selten einmal arbeiten zu können, ist ein guter Grund um sich Gedanken zu machen. Aber nicht der einzige...

Mir selbst gegenüber ehrlich zu
sein hat mir einst viel Schwierigkeiten gemacht. Inzwischen nicht mehr.
Ich bin glücklich, das weiß ich, aber ich weiß auch, dass das nur eine Halbwahrheit ist.
Tag und Nacht Personen oder auch nur eine Person in Gedanken zu haben, macht das Leben nicht einfacher. Und der Punkt ist ereicht, an dem ich mich fragen muss, ob ich etwas wage um meine eigentliche Zufriedenheit zu gefährden,
oder ob der Status Quo von mir aufrecht erhalten werden soll - in dem Wissen, dass Nichts schlechter wird, aber auch die Chance vergeht, dass es jemals besser wird.

Der Verstand sagt: Quäl dich nicht. Besser ist es sich über etwas keine Gedanken machen zu müssen. Der Versuch kann funktionieren oder nicht. Entweder explodiert die Lösung oder sie reagiert. Beides ist gut.

Und mein Herz, was sagt das? Jenes Organ, auf das ich ohnehin viel zu seten höre?

Es ist sich nicht schlüssig.
Und ich bin es auch nicht.
Ich bin
überfordert.
4.2.07 19:10


Gestaltwandler

Unglaublich, dass sich zwei gegensätzliche Konzepte wie Emotion und Verstand zu ein und derselben Einstellung durchringen können...

Ein Dank an alle, die mir noch deutlicher gemacht haben, was ich wohl im Innersten sowieso schon fühlte und was ich trotzdem nicht bereit war zu wagen: Es war richtig.

Aber:

Ein Teil von mir ist dabei sich stetig zu verändern,
eine gute Sache denn Stillstand ist des Menschen Untergang.
Doch was passiert mit denen um dich herum? Diejenigen, die einst "Freunde" hießen?

Die Erkenntnis, das mich mit vielen Menschen nicht mehr viel oder sehr viel weniger verbindet als einst ist gleichsam erschreckend und verstörend.
Wenn zum Wohle des eigenen Forwärtskommens Personen,
die einst immer dann da waren, wenn man sie brauchte, auf der Strecke bleiben, ist das dann Unrecht oder, wie ein Betroffener sagen würde, "Verrat"?

Ich bin ein Gestaltwandler, den mancher nicht mehr erkennen kann.

Andererseits: Haben sich "Die Anderen" nicht auch fortbewegt, ohne sich dabei selbst zurück zu halten? Habe ich mich nicht geöffnet, um die Veränderung dieser Menschen zu mir druchdringen zu lassen und ihnen "bekannt" zu bleiben?

Ich bin ein Gestaltwandler, den mancher nicht mehr erkennen kann, der nicht vermag, über Haare und Fleisch hinweg, in meine Augen zu sehen.

Was also nun? Eine Entfremdung, ein Wandel hat stattgefunden.
Soll, wer zurück bleibt, wirklich zurück bleiben?

"Now, don´t hang on, nothing lasts forever but the earth and sky, it slips away and all my money won`t another minute buy"

Im Hintergund spricht Kansas aus, was ich fühle...





15.2.07 23:37


Schlaflos

Drei Uhr Nachts.
Hab die ganze Nacht mein Log umgestaltet.
Schlafen kann ich trotzdem immer noch nicht.

Neue Kategorien:
- Desires: Wünsche, die aus dem Herzen oder aus der Laune heraus kommen.
- The Tempest: Die letzten Wochen vor der Premiere. Dokumentiert. Kommentiert.
- Expressions: Die Songs, mit denen ich derzeit meine Nachbarn nerve

Mehr bald...

Wo ist derjenige, der mich zum Schlafen zwingt?
16.2.07 03:15


Das Fieber

Ich bin nervös...
Ich denke an die Zukunft...
Ich habe Vertrauen...
Ich bin bereit...
Ich habe gute Arbeit geleistet...
Ich bin nervös...

Ich bin angespannter als zu irgendeinem Zeitpunkt, da ich auf der Bühne stand. 
Eineinhalb Wochen bis zur Premiere...
Wenns nur schon vorbei wäre...
20.2.07 13:31


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